Landesmusikrat Niedersachsen e.V.

Landesmusikrat Niedersachsen e.V.

Der Landesmusikrat Niedersachsen

Der Landesmusikrat Niedersachsen e.V. ist die Dachorganisation der niedersächsischen Musikkultur und repräsentiert mit 53 Landesverbänden, Landesgruppen und Institutionen mehr als eine halbe Million Bürgerinnen und Bürger, die sich in Niedersachsen professionell oder als Amateure mit Musik befassen. Er steht damit für das lebendige musikalische Netzwerk Niedersachsens und ist zugleich bestrebt, dieses nachhaltig zu sichern und weiter zu entwickeln.

Mit seinen operativ tätigen Abteilungen – dem Generalsekretariat, der Geschäftsstelle, der Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen – bietet er Beratung, Service und Information in allen Fragen der Musikkultur. Der Landesmusikrat wird durch das Land Niedersachsen institutionell gefördert und ist als Träger der Jugendarbeit anerkannt.

Aktuelle Informationen

Informationen für Kulturschaffende & Musizierende während der Corona-Pandemie

Wir stellen Ihnen eine vorläufige Sammlung von aktuellen Informationen zur Verfügung, die wir regelmäßig aktualisieren. Es handelt sich um Hilfestellungen und Wissenswertes – unterteilt in verschiedene Themenbereiche.

Es gelten die Richtlinien der jeweiligen Landesregierungen. Genehmigungen, die darüber hinausgehen, müssen durch die zuständigen Gesundheitsämter erteilt werden. Die Verantwortung für den Inhalt liegt bei den jeweiligen Autoren.

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Ihre diesbezüglichen Hinweise und Nachfragen nehmen wir gerne entgegen.

Unser Team steht Ihnen als Ansprechpartner*innen aus dem home office weiterhin zur Verfügung.

Wir danken Ihnen für Ihr Engagement!

Zu allen Informationen

Der Präsident des Landesmusikrats Niedersachsen:
Hilfen müssen auch ankommen

Inzwischen sind gut drei Monate vergangen, seit uns die Corona-Pandemie mit einer ungeahnten Intensität überrollt hat. Wir haben zu Beginn lernen müssen, wie wir uns auf diese unbekannte Situation einstellen und wie wir die damit verbundenen Einschränkungen und Probleme bewältigen können. Wir dürfen uns deshalb bei vielen Menschen bedanken, die während der vergangenen Wochen Verantwortung übernommen haben, um dieser Krise angemessen zu begegnen.

Nachdem wir die ersten Wochen der Pandemie mit vielen Einschränkungen erlebt haben und jetzt beginnen, unseren Alltag unter erschwerten Bedingungen wieder aktiv zu gestalten, ist es Zeit, eine Bestandsaufnahme vorzunehmen und den Blick auf die Perspektiven zu lenken. Die Auswirkungen des Lock-Downs haben in allen Lebensbereichen tiefe ideelle und materielle Einschnitte hinterlassen. Wir müssen aber feststellen, dass die Kultur in Deutschland und gerade in Niedersachsen besonders schwer davon betroffen ist. Viele kulturelle Einrichtungen und Kulturschaffende Menschen leiden unter existenziellen Nöten und wissen aufgrund fehlender Perspektiven nicht, wie es weitergehen kann. Sie benötigen dringend finanzielle Unterstützung zur existenziellen Absicherung und verlässliche Aussichten für eine zukunftsorientierte Gestaltung ihres kulturellen Wirkens.

Die frühzeitig durch die politisch Verantwortlichen angekündigten finanziellen Hilfen erreichen die bedürftigen Menschen und Einrichtungen nicht, weil sie fast ausnahmslos durch das Raster der Förderkriterien fallen. Die Förderprogramme sind so gestaltet, dass sie weder das berufliche Wesen von Solo-Selbständigen Musiker*innen und Einrichtungen noch die Wirklichkeit der 2.800 ehrenamtlich geführten niedersächsischen Amateurmusikvereine und Chöre erfassen und berücksichtigen. Der Stufenplan und die Verordnungen der niedersächsischen Landesregierung zum Wiedereinstieg vermitteln weder eindeutige Aussagen zu diesen häufig nicht im Plan auffindbaren Personen und Einrichtungen, noch können sie eine dringend benötigte Perspektive trotz vorliegender Studien und Hygiene-Konzepte in Aussicht stellen.

Der Landesmusikrat Niedersachsen erwartet von der niedersächsischen Landesregierung, die zu Beginn der Krise angekündigten Förderprogramme entweder neu aufzulegen oder so zu gestalten, dass die Hilfen auch tatsächlich bei den Bedürftigen ankommen, um die zahlreich zu befürchtenden Insolvenzen von Solo-Selbständigen oder Einrichtungen zu verhindern. Die Planungen zum Wiedereinstieg sollten so gestaltet sein, dass sich die musikalischen Einrichtungen und musikschaffenden Menschen auch identifizierbar in diesen Plänen wiederfinden und eine Aussicht auf verlässliche Perspektiven erhalten.

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