Landesmusikrat Niedersachsen e.V.

Lennart Möller

Corona-Pandemie: Informationen

Informationen für Kulturschaffende & Musizierende während der Corona-Pandemie

Wir stellen Ihnen eine vorläufige Sammlung von aktuellen Informationen, Hilfestellungen und Wissenswertes – unterteilt in verschiedene Themenbereiche – zur Verfügung, die wir regelmäßig aktualisieren.

Es gelten die Richtlinien der jeweiligen Landesregierungen. Genehmigungen, die darüber hinausgehen, müssen durch die zuständigen Gesundheitsämter erteilt werden. Die Verantwortung für den Inhalt liegt bei den jeweiligen Autoren.

Fehlt Ihnen eine bestimmte Information? 

Ihre diesbezüglichen Hinweise und Nachfragen nehmen wir gerne entgegen. 

Unser Team steht Ihnen als Ansprechpartner*innen aus dem home office weiterhin zur Verfügung.

Wir danken Ihnen für Ihr Engagement!

Erklärung des Landesmusikrats Niedersachsen

Der Landesmusikrat Niedersachsen ist der Auffassung, dass die Gesundheit der Menschen und damit auch die Fürsorge für den Infektionsschutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus oberste Priorität genießen. Er beteiligt sich deshalb bei allen Aktionen, die in seinem Verantwortungsbereich liegen, an sinnvollen Maßnahmen, die einen größtmöglichen Schutz gewährleisten.

Bei den Beratungen von Bund und Ländern zur Eindämmung von Infektionsketten wurde entschieden, dass auch der gesamte öffentliche Kulturbetrieb von befristeten Schließungen betroffen ist. Dass Kulturveranstaltungen an der Verbreitung der Infektionen beteiligt sind, ist nicht bekannt. Alle Kultureinrichtungen haben aufwendige und funktionierende Hygienekonzepte entwickelt und haben sehr verantwortungsvoll gehandelt. Die Kulturszene in Deutschland ist in den letzten Monaten besonders hart und mehr als andere Bereiche von den Auswirkungen der Pandemie und den dadurch verursachten Einschränkungen betroffen. Eine wiederholte Einschränkung verursacht einen absehbaren und kaum noch zu reparierenden Schaden für die Kultur. Ihre Akteure sind existenziell bedroht.

Deshalb muss bei allen aktuellen und bevorstehenden Maßnahmen die Verhältnismäßigkeit zwischen einem sinnvollen Gesundheitsschutz und einer Fürsorge für das existenzielle Fortbestehen einer gesellschaftlich notwendigen Sparte mit dem richtigen Augenmaß abgewogen werden. Solche Maßnahmen müssen akzeptabel begründet sein. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die professionelle Kulturszene mehr eingeschränkt werden sollte als z.B. der professionelle Sport. Die Kultur ist keine Unterhaltung oder eine beliebiges Freizeitangebot, sondern eine elementare Grundlage für jede Gesellschaft und als ideeller und wirtschaftlicher Faktor systemrelevant.

Johannes Münter
Präsident des Landesmusikrats Niedersachsen

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Corona-Sonderprogramm für Solo-Selbstständige und Kultureinrichtungen

Mit dem Förderprogramm „Niedersachsen dreht auf“ unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler. Bis zu zehn Millionen Euro stehen aus dem zweiten Nachtrag des COVID-19-Sondervermögens zur Verfügung. Die Fördersumme für einzelne Anträge beträgt mindestens 1.500 Euro und höchstens 30.000 Euro. Der Förderschwerpunkt liegt auf Veranstaltungen in allen künstlerischen Formaten und Sparten. Auch innovative künstlerische Projekte können eine Unterstützung beantragen.

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NBank Fördert Vereine bei der Digitalisierung

Eingetragene, gemeinnützige Vereine in Niedersachsen mit einem ideellen, musischen, kulturellen, sportlichen, ökologischen oder sozialen Zweck, die in die Digitalisierung oder IT-Sicherheit investieren wollen, können Mithilfe des „Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen“ für die anfallenden Ausgaben einen nicht rückzahlbaren Zuschuss beantragen.

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Hygienekonzept des Landesmusikrats

Das aktuelle Hygienkonzept des Landesmusikrats für Chöre und Ensembles finden sie hier als pdf-Dokument.

Bitte beachten Sie, dass dieses Konzept für jede Veranstaltung individuell angepasst werden muss. Der Landesmusikrat Niedersachsen übernikmmt keine Haftung.

zum Hygienekonzept

Branchenspezifische Handlungshilfe zum SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard – für die Branche Bühnen und Studios

Die VBG hat dazu korrespondierend auf die Branchen zugeschnittene Handlungshilfen entwickelt. Diese Handlungshilfe gibt Ihnen eine Hilfestellung, wie Sie für Unterricht, Trainings-, Proben- und Vorstellungsbetrieb in Veranstaltungs- und Produktionsstätten für szenische Darstellung für die Realisierung von Schutzmaßnahmen für Mitwirkende vorgehen können. Zusätzliche Maßnahmen für Dritte (z. B. Zuschauer, Besucher) sind weiteren staatlichen Bestimmungen zu entnehmen.

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Stufenplan Land:
„Was ist erlaubt?“

Die Landesregierung Niedersachsen hat einen Plan aufgestellt, wie die Einschränkungen in allen Lebensbereichen schrittweise reduziert werden können. „Zusammen mit Fachleuten aus mehreren Ressorts wurde ein Stufenplan erarbeitet: der „Niedersächsische Weg in einen neuen Alltag mit Corona“. Es handelt sich um das bundesweit erste Gesamtkonzept dieser Art.“ schreibt die Niedersächsische Staatskanzlei.

In einer Bewertungsmatrix wurden die unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereiche wie Kita und Schule, Handel und Dienstleistungen, Gastronomie und Touristik, aber auch private Kontakte, Kultur, Sport und Freizeit und die Versammlungen neben- und übereinandergelegt.

Gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine können bis zum 31. Oktober im Rahmen des Corona-Sonderprogramms des Landes Niedersachsen Hilfen beantragen.

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