Landesmusikrat Niedersachsen e.V.

Corona-Pandemie: Informationen

Informationen für Kulturschaffende & Musizierende während der Corona-Pandemie

Wir stellen Ihnen eine vorläufige Sammlung von aktuellen Informationen, Hilfestellungen und Wissenswertes – unterteilt in verschiedene Themenbereiche – zur Verfügung, die wir regelmäßig aktualisieren.

Es gelten die Richtlinien der jeweiligen Landesregierungen. Genehmigungen, die darüber hinausgehen, müssen durch die zuständigen Gesundheitsämter erteilt werden. Die Verantwortung für den Inhalt liegt bei den jeweiligen Autoren.

Fehlt Ihnen eine bestimmte Information? 

Ihre diesbezüglichen Hinweise und Nachfragen nehmen wir gerne entgegen. 

Unser Team steht Ihnen als Ansprechpartner*innen aus dem home office weiterhin zur Verfügung.

Wir danken Ihnen für Ihr Engagement!

Stufenplan Land:
„Was ist erlaubt?“

Die Landesregierung Niedersachsen hat einen Plan aufgestellt, wie die Einschränkungen in allen Lebensbereichen schrittweise reduziert werden können. „Zusammen mit Fachleuten aus mehreren Ressorts wurde ein Stufenplan erarbeitet: der „Niedersächsische Weg in einen neuen Alltag mit Corona“. Es handelt sich um das bundesweit erste Gesamtkonzept dieser Art.“ schreibt die Niedersächsische Staatskanzlei.

In einer Bewertungsmatrix wurden die unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereiche wie Kita und Schule, Handel und Dienstleistungen, Gastronomie und Touristik, aber auch private Kontakte, Kultur, Sport und Freizeit und die Versammlungen neben- und übereinandergelegt.

Heute geht das Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine an den Start. Zielgruppe sind die vielen Kultureinrichtungen in der Fläche, sei es das soziokulturelle Zentrum, der Heimatverein oder die Freilichtbühne. Das Programm ist zunächst mit sechs Millionen Euro hinterlegt.

Weitere Informationen
PDF: Corona Sonderprogramm Kultureinrichtungen

VdM Zielsetzungen:
„Darf man wieder unterrichten und wie?“

„Ist Musikunterricht erlaubt? Ja oder Nein?“

Die Wiedereinstiegsstrategie für öffentliche Musikschulen in Niedersachsen und die Bedingungen für die Musikschularbeit im Rahmen eines verbindlichen und flexiblen Corona Schutzkonzepts sind in dieser PDF zu finden.

Der VdM hat die Musikschulen ausdrücklich ermuntert, ihre kommunalen Gesundheitsbehörden um eine günstige Auslegung der aktuellen Landesverordnung zu bewegen. Um seine Mitgliedern beim Wiedereinstieg in den Betreib nach der Corona-Schließung zu unterstützen und eine Entscheidungsfindung in den Kommunen zu ermöglichen, hat der Verband der deutschen Musikschulen (VdM) eine umfassende Handreichung erarbeitet, die im Kern einen mehrphasigen Stufenplan beinhaktet. Dieser Orientierungsplan ist für alle öffentlichen Musikschulen in Deutschland Grundlage für eine schrittweise, dabei stets verantwortungsbewusste Öffnung des Unterrichtsbetriebs.

FAQs Musikland: „Wo kann ich mich über Förderprogramme informieren?“

Musikland Niedersachsen hat umfangreiche Informationen und FAQ’s zum Thema „Corona für freischaffende Musiker*innen und Kultureinrichtungen“ zusammengestellt.

zu den FAQs

Der Präsident des Landesmusikrats Niedersachsen, Johannes Münter zur aktuellen Lage:

Wir sind uns alle bewusst, dass der Umgang mit der Covid-19-Pandemie eine große Herausforderung darstellt, die nicht nur die Kultur allein, sondern die gesamte Gesellschaft in nahezu allen Bereichen betrifft. Lösungen und Strategien einer Auseinandersetzung damit können deshalb nur global und spartenübergreifend entwickelt werden. Die Intensität und das rasante Tempo der Veränderungen in diesen Tagen zeigen uns, dass der langjährige Glaube an eine gewohnte Balance zerbrechlich sein kann. Wir wissen heute nicht, auf welche Zeiträume wir uns mit den augenblicklichen Einschränkungen einstellen müssen und wir können ebenso wenig einschätzen, welche Folgen sich aus der aktuellen Lage auf ganz unterschiedlichen Ebenen ergeben werden.

Der Landesmusikrat Niedersachsen arbeitet sehr engagiert, um Lösungen zur Problematik in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und innerhalb seines Netzwerkes zu finden. Täglich werden neue Entscheidungen und Maßnahmen aus medizinischer, ökonomischer und sozialer Fürsorge getroffen. Die Bewertung über eine angemessene und zufrieden stellende Wirkung dieser Entscheidungen unterliegt dabei einem großen und häufig persönlich geprägten Interpretationsspielraum. Der Landesmusikrat Niedersachsen begrüßt, dass die Verantwortlichen im Bund, in den Ländern und in den Kommunen wie auch in den zivilgesellschaftlichen Institutionen verantwortungsvolle Entscheidungen treffen und dabei grundsätzlich einen weitreichenden Blick auf die gesamtgesellschaftliche Situation in allen Bereichen, also auch der Kultur entwickeln.

Unsere Arbeit und unsere Musikkultur lebt davon, dass wir mit anderen Menschen zusammen arbeiten und Musik gemeinsam gestalten und erleben. Die Begrenzung der persönlichen Begegnungen ermöglicht uns aber derzeit keine gemeinsame Teilhabe. Das trifft in besonderem Maße unsere täglich Arbeit. Unser vorrangiges Ziel muss darin bestehen, die Gesundheit aller Menschen zu bewahren und eine entsprechende Vorsorge sicher zu stellen. Der Landesmusikrat Niedersachsen trägt dazu bei, dass aus dieser Fürsorge heraus zahlreiche Veranstaltungen abgesagt oder verschoben worden sind und die Mitarbeiter*innen in den Bildungsreferaten, in der Landesmusikakademie und bei Musikland Niedersachsen den Betrieb durch Umstellung auf Home-Office aufrecht erhalten, um für die Anliegen der gesamten niedersächsischen Musikszene zur Verfügung zu stehen.

Darüber hinaus ist es unbedingt erforderlich, die sich zunehmend abzeichnende prekäre Lage der gesamten niedersächsischen Musikszene bestehend aus den im Landesmusikrat Niedersachsen institutionell organisierten Verbänden und Einrichtungen mit 500.000 musizierenden Menschen, den 2.800 ehrenamtlich geführten Musikvereinen der Laienmusik sowie der Vielzahl von freischaffenden Einrichtungen und Akteur*innen finanziell zu unterstützen, um die Handlungsfähigkeit und wirtschaftliche Existenz der Betroffenen sowohl jetzt wie auch in Zukunft zu gewährleisten. Deshalb müssen die bis jetzt schon zugesagten öffentlichen Mittel und Maßnahmen von Bund, Land und Kommunen schnell und weitgehend unbürokratisch an die Bedürftigen verteilt bzw. umgesetzt werden, um existenzbedrohende Auswirkungen in der niedersächsischen Musiklandschaft zu verhindern.

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Pressemitteilung von akku:
Sonderfonds jetzt! Für ein Niedersachsen mit Kultur.

Die niedersächsischen Kulturverbände fordern die Landesregierung auf, das PingpongSpiel der Zuständigkeiten zwischen Land und Bund zu beenden und die Zukunft einer vielfältigen Kunstund Kulturlandschaft in Niedersachsen langfristig zu sichern. Modelle vieler Nachbarländer zeigen, wie durch enge Zusammenarbeit von Regierungen und Kulturverbänden passgenaue Fördermittel für Kulturprojekte bereitgestellt werden. Auch Niedersachsen benötigt die Förderung kreativer Ideen und Formate der Kulturszene, um den Fortbestand von Strukturen zu unterstützen und die Rückkehr der Kultur in den Alltag zu ermöglichen!

zur Pressemitteilung

Kulturjournal NDR: „Was ist in Niedersachsen so los?“

Bleiben Sie mit Julia Westlake vom NDR-Kulturjournal auf dem neuesten Stand. In 4-5 Minuten Beiträgen berichtet sie über Themen, wie zum Beispiel „Corona und Kulturschaffende: Kommt die Soforthilfe wirklich an?“, „Krise wegen Corona: Aus für „Dialog im Dunkeln“?“ und „Wiedereröffnung mit Schwierigkeiten: Museen nach dem Lockdown“.

Nähere Details

online-Konzert-Plattformen

Corona legt derzeit den Konzertbetrieb lahm. Das Musikland Niedersachsen bietet mit #heimvorteil eine Plattform, auf der Sie Ihr online-Konzert verlinken können oder sich verschiedene digitale Konzerte von Künstler*innen aus Ihrer Umgebung in Niedersachsen ansehen können: https://heimvorteil-niedersachsen.de

Im Zuge der aktuellen Situation entstehen weitere zahlreiche, tolle Konzert-Streaming-Angebote. Einige davon möchten wir Ihnen hier vorstellen:

https://www.ndr.de/kultur/Kultur-trotz-Corona-einfach-online-geniessen,kulturtrotzcorona100.html
https://www.quarantäne.tv
https://www.unitedwestream.berlin
https://dringeblieben.de